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Natural Born Players? – Gewalt in Computerspielen und Animationsfilmen

Podiumsdiskussion im Rahmen des 16. Internationalen Trickfilm-Festivals Stuttgart

 

Mittwoch, 6. Mai, 17 Uhr, Ort: Altes Schloss – Landesmuseum Württemberg

 

Nicht nur die furchtbaren Ereignisse in Winnenden und Wendlingen rund um den Amoklauf eines 17-jährigen Schülers, bei dem 15 Menschen ermordet wurden, haben uns veranlasst eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gewalt in Computerspielen und Animationsfilmen“ zu veranstalten. Bereits seit drei Jahren schreibt das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart gemeinsam mit der Evangelischen Kirche in Deutschland den Deutschen Animationsdrehbuchpreis aus, um gesellschaftliche Werte im Animationsfilm zu fördern. Die Podiumsdiskussion soll diesen Ansatz aufgreifen und vertiefen. Gleichzeitig soll aber auch die offene Diskussion über Ethik und Ästhetik von Computerspielen und Animationsfilmen gefördert werden, ohne eine gesamte Branche und deren einzelne Mitglieder vorzuverurteilen.

 

Sicherlich darf die soziale Problematik in dem anberaumten Gespräch nicht bagatellisiert werden, jedoch sollte sich um ein differenzierteres Bild bemüht werden. So viel ist sicher: Computerspiele und gewalthaltige Animationsfilme allein lösen noch keine physischen Gewalttaten aus. Im Sinne des Kulturwissenschaftlers Aby Warburg könnte man sogar behaupten, dass durch die Darstellung und Mediatisierung von Gewalt – auch ein gemaltes Kunstwerk kann Gewalt darstellen und ästhetisieren – reale Gewalt verhindert bzw. virtualisiert wird.

 

Ein Festival ist ein offener und gleichzeitig gesicherter Raum des Diskurses und der Präsentation. Dementsprechend haben wir Spieleentwickler, Filmemacher und Produzenten eingeladen, die auf unterschiedliche Weise Filme und Spiele hervorbringen, die Gewalt präsentieren, thematisieren und reflektieren. Vertreter aus den Bereichen Politik, Kirche und Medienpädagogik reden mit diesen Machern über die Bedeutung von Verantwortung und Freiheit bei der Produktion von solchen Medien, die gewalttätige Szenen aufweisen. Wo hört die Kunst auf und wird das Gemeinwohl gefährdet? Oder ist es nicht gerade notwendig, Gewalt in Medien darzustellen, um sie auf diese Weise zu „dämonisieren“ und damit aus unserem Leben zu bannen?

 

Es diskutierten (deutsch-englisch mit Simultanübersetzung):

  • Udo Hahn, Oberkirchenrat und Publizistik-Referent der Evangelischen Kirche in Deutschland
  • Andreas Lange, Leiter des Computerspielemuseums Berlin
  • Thomas Langheinrich, Präsident der Landesanstalt für Kommunikation, Stuttgart
  • Chris Shepherd, Animationsfilmemacher, Slinky Pictures, London
  • Ralph Stock, GF und Spieleentwickler Sixteen Tons Entertainment, Tübingen
  • Jürgen Walter, MdL, kultur- und medienpolitischer Sprecher, Fraktion DIE GRÜNEN, Stuttgart
  • Ibrahim Mazari, Turtle Entertainment GmbH, Director Public Relations/Jugendschutzbeauftragter, Köln
  • Dieter Krauß, stellvertretender Geschäftsführer MFG Filmförderung Baden-Württemberg, Stuttgart

 

Moderation: Constantin Schnell, Medienjournalist, Stuttgart

 

 

Unterstützt von www.mediaculture-online.de - Dem Internetportal für Medienbildung

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