Community

Passwort vergessen?

Follow itfs on Twitter
Animated Capital
{field:txdam_alt_text}
Newsletter
Wählen Sie hier Kategorien aus und tragen Ihre E-Mail Adresse ein, um einen Link zur Bestätigung Ihrer Newsletter-An-/Abmeldung per E-Mail zu bekommen.

Kategorie:*
 Publikum
 Branche (deutsch)
 Branche (englisch)
 Presse (deutsch)
 Presse (englisch)
Bitte wählen Sie mindestens eine Kategorie aus.





Hinweis: Die mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.

Sa., 12.5. / 15 Uhr, Caligari 1

AniMovie 5 / Kids / Animated Africa

Jock of the Bushveld (3D)

(ab 8 Jahren)

Duncan MacNeillie, Südafrika 2011, 80 Min.

 

Jock, der Held des Films, ist selbstbewusst, fröhlich, neugierig und furchtlos. Das schien allerdings anfangs gar nicht so: nach der Geburt war er der schwächste Welpe aus dem Wurf. Doch mit seinem loyalen kämpferischen Charakter wird er nicht nur zum besten und treuesten Freund seines Herrchens, des Farmers Fitz, sondern erlebt auch mit anderen Tieren und Menschen zahlreiche Abenteuer im afrikanischen Busch.

Eine mitreißende und lustige Geschichte mit wunderschönen animierten Bildern in 3D.

 

Sa., 12.05. / 18 Uhr, Caligari Ludwigsburg

ARAB SPRING: ARTS, ANIMATION AND CULTURE
kuratiert von Dr. Mohamed Ghazala

Dieses Programm ist dem 26-jährigen Mohammed Bouazizi gewidmet, dem tunesischen Obstverkäufer, der sich in Sidi Bouzid selbst verbrannte, zum Symbol der Unterdrückung und Hoffnungslosigkeit wurde und damit die Revolution auslöste. Es zeigt mutige Porträts und schräge Cartoons über das Wiederaufleben des Islamismus bei den ersten freien Wahlen. Fotografien, Graffiti, Malerei, Videos und Skulpturen beleuchten Themen, die durch den Sturz des Diktators Zine al Abidine Ben Ali hervorbrachen: Redefreiheit, Religionsfreiheit, Frauenrechte, die Online-Welt, Demokratisierung. Dieses Programm zeigt, wie dieses eine Ereignis die Menschen wachgerüttelt und zum Handeln bewegt hat – aber auch, dass die Vorkommnisse des letzten Jahres Teil eines viel länger währenden Prozesses sind. Damals gingen die Künstler auf die Straße und blieben nicht in ihrer Werkstatt.

 

Dieses Programm zeigt auch, wie die Ästhetik der Revolution die arabischen Künstler beeinflusst hat.

 

Viele Bücher wurden seit dem Ausbruch der Revolution in Ägypten am 25. Januar veröffentlicht. Die meisten von ihnen dokumentieren die Ereignisse während des Aufstands. Andere Bücher beinhalten Fotografien, die die 18 Tage zwischen den ersten Protesten und der Amtsenthebung Hosni Mubaraks illustrieren. Im Kino erschien der Dokumentarfilm "Tahrir 2011". Die Regisseure geben drei verschiedene Blickwinkel auf diese 18 Tage und lassen "die Guten", "die Bösen" und "die Politiker" zu Wort kommen.

 

Die Zeit des Wandels, die die Region bewegt und umstürzt, tritt ins zweite Jahr. Ägypten wird von einer unbeliebten Militärmacht regiert und immer noch von Tumulten erschüttert, in Libyen gehen die Unruhen trotz des Sieges der Rebellen über Gaddafi weiter und Syrien versinkt mehr und mehr in Gewalt.

 

Es steht keineswegs fest, dass die neuen Autoritäten der Kunst mehr Unterstützung zukommen lassen werden als die alten. Es ist wahr, dass sich 2011 die Macht des digitalen Bildes durchsetzte. Arabische Künstler wurden zweifelsohne vom Arabischen Frühling beeinflusst. Fotografie und Video haben eine neue Ästhetik des Kampfes und der Herausforderung geschaffen.

Sa., 12.05. / 20 Uhr, Caligari Ludwigsburg

DIE KULTUR DER DEMOKRATISCHEN REVOLUTION – KULTUR, KUNST UND MEDIEN IM KONTEXT DER ARABELLION

Medienpolitisches Panel mit der Heinrich Böll Stiftung

 

Ausgehend von der Veranstaltung "Revolutionary Films from the Middle East and the Maghreb" beim 18. Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart 2011 blicken wir erneut auf den Nahen Osten und das Spannungsfeld zwischen demokratischer Erneuerung und kultureller Praxis. Im Rahmen einer Gesprächsrunde, die das ITFS gemeinsam mit der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg veranstaltet, kommen unterschiedliche Protagonisten aus den Bereichen (Animations-) Film, Web 2.0-Aktivismus und Journalismus zu Wort. Wir fragen, wie Künstler, insbesondere Filmschaffende, die Umwälzungen in Nordafrika und der arabischen Welt erleben und welchen Einfluss die Medien tatsächlich auf die Entwicklungen haben? Es wird beleuchtet, wie sich die aktuelle Lebens- und Arbeitssituation in den einzelnen Staaten darstellt.

 

Diskussionteilnehmer:

  • Mohammed Abazid, Betreiber und Gründer der Facebook-Gruppe "Die syrische Revolution 2011" (angefragt)
  • Dr. Mohammed Ghazala, Animationskünstler, Dozent an der Minia University (Ägypten), Gründer und Leiter der ASIFA Afrika
  • Esther Saoub, SWR-Journalistin, ehemalige ARD - Korrespondentin in Kairo
  • Dr. Adwan Taleb, Leiter Arabisches Filmfestival Tübingen

Moderation: Niombo Lomba, Stadträtin der Grünen im Stuttgarter Gemeinderat und Mitglied des Aufsichtsrats der Film- und Medienfestival gGmbH

 

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

ITFS Trailer 2013