Animation und Propaganda

kuratiert von Sarah Thußbas

Das fünfteilige Programm widmet sich dem animierten Propagandafilm und zeigt wie international im Animationsfilm agitiert, mobilisiert und karikiert wurde. Jenseits der lustigen Kinderunterhaltung sprechen diese Filme ein erwachsenes Publikum an, das sie zu erziehen, begeistern und manipulieren suchen. Bereits in den1910er Jahren setzte man den Animationsfilm für Werbung ein. Seit dem Ersten Weltkrieg wurde er aber auch als politisches Werbemittel entdeckt und international für propagandistische Zwecke verwendet. Im Gegensatz zu Realfilm-Propaganda, die oft als erzieherisch und langweilig empfunden wurden, sind die Animationsfilme lustig und unterhaltsam und vermitteln dadurch ihre Botschaften um so wirkungsvoller. Die gezeichneten Bilder sind nicht an die herkömmlichen Gesetzte der Kausalität, Schwerkraft und Logik gebunden. Im Animationsfilm lassen sich alle Wünsche erfüllen, Probleme lösen und alle Feinde besiegen.

Animation & Propaganda 1:

Der lächerliche Feind - Animierte Karikaturen

  • Mittwoch, 5. Mai, 15:00 Uhr, Metropol 3

Animation & Propaganda 2:

Kommunistische Verheißung vs. Kapitalistische Bedrohung - Sowjetische Animationsfilme (Teil 1)

  • Donnerstag, 6. Mai; 15:00 Uhr, Metropol 3

Animation & Propaganda 3:

Kommunistische Verheißung vs. Kapitalistische Bedrohung - Sowjetische Animationsfilme (Teil 2)

  • Freitag, 7. Mai, 15:00 Uhr, Metropol 3

Animation & Propaganda 4:

Mobilisierung des Volkes - Politische Werbung im Animationsfilm

  • Samstag, 8. Mai; 15:00 Uhr, Metropol 3

Animation & Propaganda 5:

Zwischen militärischem Training und Unterhaltung - Animationsfilme für die Soldaten

  • Sonntag, 9. Mai, 15:00 Uhr, Metropol 3

 

 

ITFS Trailer 2013