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Das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart im Netz

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Workshops für Professionals und Kinder ergänzten das Rahmenprogramm.

 

  • Stephan Schesch: Drei mal drei Räuber – Bilderbuch, Film, Serie
    Sprache: deutsch

    Anhand des Werkes „Die drei Räuber“ von Tomi Ungerer schildert Stephan Schesch den verschlungenen Pfad der Entwicklung vom Bilderbuch über den Kinofilm hin zur TV Serie. In dem Werkstattbericht werden die einzelnen Etappen, Umwege, Irrwege und Auswege durch den finsteren Blätterwald hinaus auf die helle Leinwand, d.h. Exposee-Treatment-Storyboard-Animatic-Serienbibel, aufgezeigt. Exemplarisch werden so die Anforderungen, Schwierigkeiten und Möglichkeiten des Erzählens mit Animation für Film und Serie dargestellt.

    Stephan Schesch ist Absolvent der Hochschule für Fernsehen und Film München. Nach einem Stipendium der französischen Academie Carat arbeitete er in der Unterhaltungsredaktion von RTL und der Programmdirektion von Sat.1. Durch ein Praktikum bei Film Roman in Los Angeles („The Simpsons“) spezialisierte er sich im Bereich Animation. Für Trickompany, Columbia Tristar, Ellipse, Odeon, Animation X und Schesch Filmkreation war und ist er als Autor, Regisseur und Produzent tätig. Seine Produktion „Die drei Räuber“ avancierte mit 500.000 Zuschauern in Frankreich zum erfolgreichsten deutschen Animationsfilm aller Zeiten und wurde im Wettbewerb auf dem Internationalen Festival in Annecy mit dem begehrten Publikumspreis ausgezeichnet.
    Donnerstag, 7. Mai 2009, 10:00 Uhr

 

 

  • David G. Surman: Games Sequences
    Sprache: englisch
    Contemporary videogame production involves artists, illustrators, animators, programmers, sound designers, musicians, engineers, hardware manufacturers, testers, human resource and administrators, marketing, promotion, and willing players. I have no doubt forgotten others who are involved. Like television, animation and multimedia before it, contemporary games production further deepens the technical and artistic demands put on those participating in their making. No one role in games production is an island, cut off from the others. To make the best games, each professional involved should have some measure of knowledge or experience in the work of the other areas. This runs contrary to the Fordist model of production, where labour is divided so as to optimize efficiency and productivity. Segregated production leads to discordant games design, and so an integration by way of knowledge facilitates at least the potential to make more coherent, durable games experiences. This workshop explores the special relationship between games and animated film, and outlines the similarities and differences that are crucial to the contemporary definition of animation in new media art.

    David Surman is Senior Lecturer in Computer Games Design and Course Leader of the BA (Hons) Computer Games Design degree at the University of Wales Newport. He is primarily interested in the relationship between theory and practice in digital visual culture, with an emphasis on computer games design. His writing on games has featured in The Times, The Boston Globe, Gamasutra, Edge and Vertigo. As a freelance illustrator and animator his work has been exhibited as part of individual and collective exhibitions.
    Donnerstag, 7. Mai 2009, 14:00 Uhr


  • John Chambers: In der Kürze liegt die Würze. Schreiben für Trickfilme
    Sprache: deutsch und englisch
    In diesem dreistündigen Workshop wird John Chambers diskutieren was er über das Schreiben weiß, insbesondere schreiben für Kindertrickfilme. Klarheit und Kürze stehen dabei im Mittelpunkt. Weil er sich kaum vorstellen kann, dass man dafür mehr als eine halbe Stunde benötigt, muss er sich wohl oder übel etwas für die restliche Zeit einfallen lassen. Eine Möglichkeit wäre, ein kurzes Drehbuch zu entwickeln, und vielleicht zu schreiben, eine andere, ein Brainstorming über eines seiner aktuellen Problemprojekte zu machen.

    John Chambers ist in Irland geboren und aufgewachsen. Zurzeit lebt er mit seiner Familie in Berlin, davor 10 Jahre in New York. Seit vielen Jahren schreibt und zeichnet er, vor allem Drehbücher für Trickfilme und den langjährigen Comicstrip „The Adventures of Festy O’Semtex“. Er war als „Writer in Residence“ zu Gast beim National Theatre von England und arbeitet gerade an einem Theaterstück. 2008 gewann er den Deutschen Animationsdrehbuchpreis des Internationalen Trickfilmfestivals Stuttgart für sein Langfilmdrehbuch „Der Letzte Neandertaler“. Unter anderem schreibt er gerade die zweite Staffel von Ted Siegers „Molly die kleine Monsterin“, und widmet sich den Abenteuern seiner mittleren Tochter zwecks Verwandlung in eine Kinderbuchreihe.
    Freitag, 8. Mai 2009, 10:00 Uhr



  • Phil Parker: Schreiben für Animationslangfilme
    Sprache: englisch
    Was unterscheidet das Drehbuch für einen Animationslangfilm von einem Drehbuch für einen Spielfilm? Welche Kategorien funktionieren im Animationsfilm? Welches sind die kritischen Stadien bei der Entwicklung eines Spiefilmprojektes? Warum scheitern so viele Animationsfilmemacher beim Übergang vom Kurzfilm zur Spielfilmlänge? All diese Fragen werden in der Masterclass diskutiert. Mit Beispielen aus erfolgreichen Animationsfilmen der jüngsten Zeit und der Erfahrung der letzten 15 Jahre ist es das Ziel dieser Veranstaltung, eine Basis für ein gutes Buch für einen animierten Spielfilm festzulegen. Es ist ein langer Weg von der Entwicklung der Figuren und des Konzeptes bis zur großen Leinwand. Ein Leitfaden hilft ihn zu begehen.
    Freitag, 8. Mai 2009, 14:00 Uhr


  • Prof. Beate Ehrmann: Writing for Games
    Games prägen inzwischen auch in erzählerischer Hinsicht unsere Gesellschaft. Das Schreiben für Games bedeutet den Bogen zu spannen von der bekannten linearen Erzählweise, welche noch immer für „Cutscenes“ verwendet wird, hin zum multilinearen Storytelling, welches die Interaktion möglich macht. Der Workshop ist wie ein Spiel aufgebaut:
    Das Intro führt in die wichtigsten Begriffe des Interactive Storytelling ein und gibt einen Überblick über interaktive Erzählweisen und die Geschichte der Spieleentwicklung. Im 1. Level beschäftigt uns die Kraft der Narration im Spiel: Am Beispiel ausgewählter Games wird das Erzeugen von Emotionen und Traumwelten analysiert, wir kommen den dramaturgischen Grundlagen wie Erzähl-Struktur, Zeit-Struktur, Branching und Story-Architektur auf die Spur.
    Im 2. Level stellen uns die Spielecharaktere vor verschieden Herausforderungen wie Identifikation & Interaktion, Perspektive & Rolle des Users, Figurenentwicklung & ausbaubare Fähigkeiten. Im 3. Level reisen wir mit den von uns geschaffenen spielbaren Charakeren (PC) in eine Abenteuerwelt, begegnen den nichtspielbaren Charakteren (NPC) und sind ohne einen narrativem Navigationsplan, den wir zuvor erstellt haben, verloren; bis wir bemerken, dass alles nur eine Übung ist, um uns die Grundlagen zu vermitteln später selbstständig ein kleines Design Document für ein storybasiertes Game schreiben zu können.
    Das Outro zeigt einige goldene Regeln zur interaktiven Dramaturgie, Einbindung von Grundmedien, Dialog & Sound, Interaktion & Navigationsgestaltung und stellt formale Möglichkeiten von Design Documents vor. Freigeschalteter Bonus: Hier wird die Brücke geschlagen zwischen Animation und Games, sind virtuelle Charaktere und Hintergründe und Tricktechniken im Spiel, ist der Rest eine Frage der erzählerischen Entwicklungsstrategie und des Crossmarketings.

    Prof. Beate Ehrmann: Lehraufträge Timebased Media & Interactive Storytelling, Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Hall, Hochschule der Medien Stuttgart, Filmschule Wien, Jurymitglied diverser Filmfestivals sowie Filmförderung, Betreuung preisgekrönter medienübergreifender Projekte, Autorin, Dramaturgin, Regisseurin für Theater, Film, neue Medien, diverse Förderungen und Stipendien, Verfilmungen sowie Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien, Fachzeitschriften und Internet.
    Samstag, 9. Mai 2009, 14:00 Uhr

     

 

 

Dauer der Workshops: 3-4 Stunden
Kosten pro Workshop: 10 Euro

Anmeldung unter 0711/92546-123 oder kartenreservierung@festival-gmbh.de

 

Freier Eintritt mit Akkreditierung/Festivalpass!

 

Hier gehts zu den Kinderworkshops

 

 

 

 

Die Drehbuchworkshops finden in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg und der MFG Filmförderung Baden-Württemberg statt.

Trailer 2009
ITFS 2009
Dixi-Trixi
SkaterTrailerITFS09
News
01. September 2014

Animated Spaces – Animation, Architecture, and Game Art (Präsentation von Prof. Ulrich Wegenast)

Expanded Animation Symposium (5. September 2014) im Rahmen der Ars Electronica 2014 (Linz)

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16. August 2014

Mercedes-Benz Museum Open Air Kino (14. bis 31. August 2014) in Stuttgart

Mit animierten Kurzfilmen des ITFS im Vorprogramm

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24. Juli 2014

13. NaturVision Filmfestival vom 24.-27. Juli 2014 in Ludwigsburg - Mit kostenlosem Open Air!

In Zusammenarbeit mit dem ITFS gibt es ein Animationsfilm-Special.

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