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Das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart im Netz

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Das Trickfilm-Festival zeigt zum 100-jährigen Jubiläum des deutschen Animationsfilm eine ausführliche Retrospektive von den Anfängen bis zur Gegenwart. Dieses siebenteilige Programm versucht den künstlerischen Animationsfilm in Deutschland in seinen unterschiedlichen Facetten zu beleuchten.

Die Konferenz der Tiere, Curt Linda, Deutschland 1969

Prosit 1

„Die Konferenz der Tiere“

von Curt Linda, Deutschland 1969, 93 min.

Da die Menschen trotz unzähliger Konferenzen nicht in Frieden miteinander leben können, versammeln sich die Repräsentanten der verschiedenen Tiergattungen zu ersten Konferenz der Tiere im Hochhaus der Tiere. Gemeinsam überlegen sie, was gegen die machtbesessenen und kriegsbereiten Menschen unternommen werden kann.

Humorvoll und märchenhaft erzählt, ist die Geschichte zugleich eine auch heute noch aktuelle, bittere Satire.

Der Film basiert auf dem berühmten Buch von Erich Kästner

Wed, May 06, 2009; 4 pm; METROPOL 3

Carmen, Lotte Reiniger, 1933

Prosit 2

Animierte Avantgarde – Der künstlerische Animationsfilm im Deutschland der 1920er und 1930er Jahre

In diesem Programm werden die abstrakten Experimente des sog. Absoluten Films vorgestellt. Bis heute genießen die Filme der frühen Avantgardisten um Walter Ruttmann, Viking Eggeling, Hans Richter oder etwas später Oskar Fischinger Weltruf. Selbstverständlich war die künstlerische Entwicklung in den 1920er Jahren nicht nur auf den abstrakten Film beschränkt und wesentlich vielschichtiger, als dass sie auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden könnte. So gehören die berühmten Scherenschnitt- bzw. Silhouettenfilme einer Lotte Reiniger ebenso in dieses Programm wie der von Berthold Bartosch entwickelte und später in Paris produzierte Film „L’idée“.

Mi., 06.05.2009; 19:00 Uhr; METROPOL 2

Armer Hansi, Frank Leberecht, 1943

Prosit 3

Hitlers Traum von Mickey Mouse

Hitlers Begeisterung für den Trickfilm ist nicht nur aus den Tagebucheintragungen von Joseph Goebbels bekannt. Ziel von Goebbels und Hitler war es, ein deutsches Pendant zu Walt Disney zu schaffen. Neben der staatlich sanktionierten Animationsfilmproduktion, gab es jedoch einige Beispiele abstrakter Avantgardefilme wie „Tanz der Farben“ (1939) von Hans Fischinger und das „Strich-Punkt-Ballett“ von Herbert Seggelke (1943).

Do., 07.05.2009; 19:00 Uhr; METROPOL 2

MEIN BRUDER, Hayo Freitag, Jürgen Heer, 1985

Prosit 4

Kritik und Experiment – Der westdeutsche Animationsfilm

Neben Wolfgang Urchs, der in den 60er Jahren satirische Animationsfilme produzierte, entwickelte sich eine neue Generation von Animationsfilmern wie Helmut Herbst sowie Franz und Ursula Winzentsen, die filmische Experimente mit politischen, gesellschaftlichen, aber auch persönlichen Themen kombinierten. Es gab jedoch nicht nur die Fraktion der Animationsfilmer, die im Zuge des „anderen Kinos“ neue Formen und Inhalte propagierten, sondern auch filmische Beispiele, die durchaus versuchten, eine konventionelle Formensprache zu entwickeln, die sich, wie im Falle von „Die Purpurlinie“ von Karl-Ludwig Ruppel, an Vorbildern wie Walt Disney orientierten.

Fr., 08.05.2009; 19:00 Uhr; METROPOL 2

DIE TOTEN HOSEN: ZEHN KLEINE JÄGERMEISTER, Andreas Hykade, Sabine Huber, 1996

Prosit 5

Tanzende Zigaretten und Regenschirme – Der deutsche Animationsfilm in Werbung und Musikvideo

Besonders komplex ist der Versuch, die Geschichte des animierten Werbefilms und Musikvideos in einem Programm zu bündeln. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf den Werbefilmen aus den 1910er bis zu den 1930er Jahren. Mit Guido Seebers „Prosit Neujahr 1910“ ist auch einer der ersten – wenn nicht sogar der erste – deutsche Animationsfilm zu sehen. Außerdem werden herausragende und außergewöhnliche Werbefilme, die nach dem 2. Weltkrieg entstanden sind, und Musikvideos der letzten zehn Jahre vorstellen, darunter das preisgekrönte Musikvideo für die Toten Hosen „Zehn kleine Jägermeister“.

Sa., 09.05.2009; 17:00 Uhr; METROPOL 2

EINMART, Lutz Dammbeck, 1981

Prosit 6

Zwischen Staatskunst und Underground - Animationsfilm in der DDR

Das Programm zeigt Kurzfilm-Perlen und künstlerische Reibungen, die aus der spezifischen Situation jener Zeit resultieren. Einerseits sind im Programm animierte Kurzfilme aus dem staatlichen DEFA-Studio in Dresden versammelt, andererseits Beispiele aus dem filmischen Underground zu sehen. Auffällig ist das hohe handwerkliche Niveau aller Filme, manch subversive Idee wie bei Lutz Stützners Film „Die Panne“ und der künstlerische Gestaltungswille jenseits aller Dogmen, wie er in den Filmen einer Sieglinde Hamacher zu finden ist.

Sa., 09.05.2009; 19:00 Uhr; METROPOL 2

BALANCE, Christoph und Wolfgang Lauenstein, 1990

Prosit 7

Zeitgenossen - Deutscher Animationsfilm der Gegenwart
Puppentrick, Zeichentrick, Computeranimation und künstlerische Mischformen – das Programm „Zeitgenossen“ umfasst die spannendsten künstlerischen Kurzfilme aus Deutschland der letzten zwanzig Jahre. Abstrakt, opulent, witzig, subversiv und immer mit Tiefgang und voller brillanter Bildideen – der künstlerische Animationsfilm aus Deutschland besticht durch sein hohes künstlerisches Niveau, das ihn auf Festivals im In- und Ausland so erfolgreich gemacht. Ein einzigartiges Kompendium zeitgenössischer Animationskultur.
Die besten deutschen Animationsfilme seit 1989. Mit den beiden Oscar-Preisträgern "Ballance" (1989) und "Quest" (1996).
Sa., 09.05.2009; 21:00 Uhr; GLORIA 2

Trailer 2009
ITFS 2009
Dixi-Trixi
SkaterTrailerITFS09
News
01. September 2014

Animated Spaces – Animation, Architecture, and Game Art (Präsentation von Prof. Ulrich Wegenast)

Expanded Animation Symposium (5. September 2014) im Rahmen der Ars Electronica 2014 (Linz)

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16. August 2014

Mercedes-Benz Museum Open Air Kino (14. bis 31. August 2014) in Stuttgart

Mit animierten Kurzfilmen des ITFS im Vorprogramm

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24. Juli 2014

13. NaturVision Filmfestival vom 24.-27. Juli 2014 in Ludwigsburg - Mit kostenlosem Open Air!

In Zusammenarbeit mit dem ITFS gibt es ein Animationsfilm-Special.

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