Masterclass: Bill Plympton: Cheatin’ der neue Feature Film – Work in Progress

Der Animator und Regisseur Bill Plympton wird anhand von Ausschnitten seines neuen Langfilms „Cheatin’“ den Prozess untersuchen, wie ein Independent Film entsteht – vom Konzept über das Schreiben und den künstlerischen Entwurf bis hin zum Verkauf/Verleih des Films.

 

Zudem wird der Workshop Alternativen zur Projektfinanzierung aufzeigen wie z. B. die Crowdfundingplattform Kickstarter. Plympton wird Zeichnungen präsentieren, Ausschnitte zeigen und über die Geheimnisse seines Erfolges sprechen. Der Workshop bietet die einmalige Chance, einen Einblick in den Entstehungsprozess eines klassischen Indie-Animationsfilms zu erhalten.


Jeder Teilnehmer des Workshops erhält als Geschenk eine Zeichnung des Filmemachers.

Datum: Samstag, 27. April 2013
Uhrzeit: 10 – 12 Uhr
Sprache: Englisch


Bill Plympton zog 1968 von Portland nach New York City um und begann ein Studium an der School of Visual Arts. Er arbeitete 15 Jahre als Illustrator und Karikaturist. Seine Abbildungen zierten die Seiten der New York Times, Vogue, House Beautiful, The Village Voice, Screw und Vanity Fair. Seine Karikaturen erschienen in Magazinen wie Viva, Penthouse, Rolling Stone, National Lampoon und Glamour. Im Jahr 1975 startete er in den SoHo Weekly News „Plympton“, einen politischen Cartoon. Sein ganzes Leben lang war Plympton fasziniert von Animation. Im Jahr 1983 bat ihn die Schwester von Android, Valeria Wasilewski, eine ihrer Filmproduktionen über Jules Feiffer’s Song ‚Boomtown’ zu leiten und zu animieren. 1988 wurde sein Kurzfilm „Your face“ für den Oscar im Bereich Bester Animations-Kurzfilm nominiert. Er wurde rasch sehr gefragt für Auftragsarbeiten in der Werbung und entwickelte Spots für Kunden wie Trivial Pursuit, Nutrasweet, Taco Bell, AT&T, Nike, Geico, United Airlines und Mercedes-Benz. Seine Arbeiten wurden zunehmend auf MTV aufgestrahlt  und erschienen auf den stetig populärer werdenden Animationsfestivals. Mit „Tune“ leitete und animierte er seinen ersten Film in Spielfilmlänge. Nach zwei Realfilmen kehrte Plympton 1998 mit „I Married a Strange Person“ zur Animation zurück. Es folgten zahlreiche Kurzfilme, wie beispielsweise die “Dog Series” und “The Cow who Wanted to Be a Hamburger” sowie animierte Langfilme wie „Mutant Aliens“, „Hair High“ und „Idiots and Angels“. JMomentan arbeitet er an seinem neuen Langfilm „Cheatin’“.    

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