Moustapha Alassane, Tahoua

Moustapha Alassane wurde 1942 in der nigrischen Gemeinde N’Dounga geboren. Nachdem er zunächst Mechaniker war, bildete er sich zusammen mit dem französischen Regisseur Jean Rouch in Filmtechnik. Daraufhin zog er nach Kanada und lernte den berühmten Trickfilmer norman McLaren kennen, der ihm die Techniken des animierten Films beibrachte. 1962 entstand sein erster Kurzfilm "Aouré (Mariage)" über die Hochzeitstraditionen eines nigrischen Dorfes. Ein Jahr später drehte er den ersten Trickfilm mit dem Titel "La Mort de Gand" und 1972 seinen ersten Langfilm, "FVVA: Femme, voiture, villa, argent". Der Pionier des afrikanischen Animationsfilms, der 15 Jahre den Fachbereich Kino an der Universität von Niamey leitete, versucht mit sozialkritischen Filmen, die Kultur und die Probleme seines Landes abzubilden.

Marc Bertrand, Montreal

Marc Betrand studierte Theater am Conservatoire d’art dramatique in Québec. Nachdem er das studium 1982 abschloss, spielte er in über 30 Theaterstücken, bevor er zum NFB wechselte. 1998 wurde er dort Produzent für den Jugend- und Animationsbereich und hat seitdem über 100 Filme produziert. Darunter so beachtliche Erfolge wie die preisgekrönte Serie "Science Please“ (2001) und "Noël Noël" (2003) von Nicola Lemay. zudem hat er die TV-Serie "24 idées/seconde" (2006) über Animationsfilme und ihre Macher produziert. Durch sein Interesse an neuer Technologie begann er, auch an stereskopischen Filmen zu arbeiten. 2008 koproduzierte er "Facing Champlain, a Work in 3 Dimensions" von Jean-François Pouliot und ist zudem einer der Produzenten des prämierten DVD-Sets "Norman McLaren – The Master‘s Edition" (2006), das digital restaurierte Meisterwerke von McLaren enthält.

Isabelle Favez, Zürich

Isabelle Favez wurde 1974 in Bern geboren und lebt seit 17 Jahren in Zürich. sie studierte Regie an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich und drehte schon vor und während ihres Studiums erste Animationskurzfilme. Mit ihrem Abschlussfilm, dem 4-minütigen Zeichentrickfilm  "Replay", war sie auf zahlreichen internationalen Festivals vertreten. Die 2006 gedrehte 2D-Computeranimation "Tarte aux Pommes" ("Apfelkuchen") erhielt mehrere Auszeichnungen, unter anderem den Züricher Filmpreis 2006, den Special Prize auf dem international Animation Festival in Hiroshima und den Silver Prize auf dem International Animation Festival in Teheran. Mit ihren amüsanten Geschichten und beeindruckenden Animationen gilt Favez als eine der talentiertesten Trickfilmerinnen der Schweiz.

Bärbel Neubauer, München

Bärbel Neubauer wurde 1959 in Österreich geboren. 1983 schloss sie ihr Studium in Bühnendesign und Film an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien mit dem Diplom ab und zog 1987 nach München. Seit den 80er Jahren drehte sie mehr als 40 Animations- und Experimentalfilme. Während ihre in den 90er Jahren entstandenen Filme überwiegend abstrakte direkt auf Film gemalte, gestempelte oder gekratzte Werke sind, begann sie ab 2000, sich mit digitaler bewegter Malerei in Bild und Ton zu beschäftigen und kreierte unter anderem "Flockenspiel I – IV". 2005 erhielt sie dafür den "Women’s cultural award for Film and TV" (Kärnten/ Österreich). Ihre Filme liefen auf zahlreichen Filmfestivals und erreichten internationale Anerkennung. Neubauer leitet Workshops und Kurse an verschiedenen Hochschulen und Universitäten und sitzt in zahlreichen Jurys und Auswahlkommissionen verschiedener Festivals.

Thomas Stellmach, Kassel

Thomas Stellmach, 1965 in Straubing geboren, ist Trickfilmregisseur, Produzent und Animator. Für seine Independent-Produktionen (Unkraut, Small Talk, Old Super Lady, Chicken Kiev) erhielt er neben vielen internationalen Auszeichnungen 1997 den Oscar der "Academy of Motion Picture Arts and Sciences" für den Stop-Motion Film "Quest". Nach seinem Hochschulabschluss an der Kunsthochschule Kassel gründete er 2000 das Trickstudio Lichthof – Film & Animation in Kassel und produzierte Werbefilme. Nach dem Verkauf seiner Firmenanteile 2009 konzentriert sich Stellmach wieder auf künstlerische Animationsfilme und führt seit 2010 zusammen mit der Zeichenkünstlerin Maja Oschmann die Regie an dem Experimentalfilm "Virtuos Virtuell", eine Visualisierung der Ouvertüre "Der Alchymist" von Louis Spohr mit schwarzer Tusche und Japanpinsel in Stereoskopie.

Trailer ITFS 2011
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Team ITFS 2011
Trailer ITFS 2011 (mov)

News
01. September 2014

Animated Spaces – Animation, Architecture, and Game Art (Präsentation von Prof. Ulrich Wegenast)

Expanded Animation Symposium (5. September 2014) im Rahmen der Ars Electronica 2014 (Linz)

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16. August 2014

Mercedes-Benz Museum Open Air Kino (14. bis 31. August 2014) in Stuttgart

Mit animierten Kurzfilmen des ITFS im Vorprogramm

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24. Juli 2014

13. NaturVision Filmfestival vom 24.-27. Juli 2014 in Ludwigsburg - Mit kostenlosem Open Air!

In Zusammenarbeit mit dem ITFS gibt es ein Animationsfilm-Special.

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