In den Schulpräsentationen zeigt das Trickfilm-Festival Programme ausgewählter deutscher und internationaler Film- und Kunsthochschulen.

Mi., 09.05. / 17 Uhr, Cinema

Hochschule der Medien Stuttgart (HdM)

Die Hochschule der Medien Stuttgart bildet Medienspezialisten und -generalisten aus: unter anderen in den Bereichen Film- und Video, Computeranimation und Visual Effects/Postproduction sowie Medieninformatik, Interaktive Medien, Ton und Event-Medien. 21 akkreditierte Bachelor- und Master-Studiengängen stehen für diese Inhalte. Neben der ausgewiesenen Expertise der Lehrenden in den Bereichen Medientechnik, Mediengestaltung, Medienwirtschaft und Medienkonzeption stellt vor allem die technische Ausstattung ein weithin sichtbares Alleinstellungsmerkmal dar, das ein praxisnahes Studium ermöglicht. In der Hochschulpräsentation werden ausgewählte Studioproduktionen und Abschlussarbeiten aus den letzten Semestern präsentiert. Wir sehen Produktionen aus den Bereichen Computeranimation, VFX-Special Effects und Film. Professoren und Assistenten der Hochschule der Medien freuen sich auf eine interessante Diskussion. 

Filmliste

Do., 10.05. / 17 Uhr, Cinema

"Tricks im Süden!"

Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

DIE TRICKFILME DER KLASSE PROF. ALBRECHT ADE 1980 – 1991

An der Kunstakademie Stuttgart wurden in der Klasse von Professor Albrecht Ade von 1980 bis 1991 ca. 30 grundlegende Trickfilme produziert und eine Reihe von hochqualifi-zierten Animationsfilmern ausgebildet, die eine Basis bildeten für den heute blühenden Animationsstandort Deutschland. Die Zuschauer haben nun die einmalige Gelegenheit, eine Auswahl der Filme der Klasse Ade im Kino zu erleben. Albrecht Ade wird bei der Vorführung anwesend sein und über die Anfänge der Animation im Süden berichten.
Filmliste

Do., 10.05. / 19 Uhr, Cinema

"Tricks im Süden!": Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

Klasse Prof. Günter Jacki

Die Möglichkeiten, sich über das bewegte Bild auszudrücken, gehört zum Rüstzeug eines visuellen Gestalters. Zu Trickfilm, AV und Video kam das Internet und damit auch das Web-Design. Die Interpretation eines Themas durch das bewegte Bild, erfordert eine gedankliche und organisatorische Kontinuität, die als anspruchsvoller Einstieg in konzeptionelles Denken zur Erweiterung des Studienganges und natürlich auch für die Praxis zu sehen war. Jeder Student hatte bei Prof. Günter Jacki die Möglichkeit, ein Thema nach eigener Wahl zu gestalten. Dies sorgte nicht nur dafür, die richtige Motivation für ein bevorstehendes Abenteuer zu haben, sondern gewährte auch zusätzlich am Ende des jeweiligen Semesters eine lehrreiche Vielfalt an stilistischem Ausdruck und Erzählkunst. Auch bedingt der so gewonnene Umfang an Motiven: Die Darstellung zeitrelevanter, literarischer, mythologisch-symbolischer, zuweilen surrealer, skurriler Themen eine Vielfalt neuer Eindrücke. Um die Themenwahl zu erleichtern, gab es den Vorschlag sich am vorhergegangenen, Semester für Typografie zu orientieren. Mit Witz, Ironie aber auch mit gebotener Ernsthaftigkeit, galt es den Bildfluss zu pointieren. Die Arbeiten zeigen ausnahmslos die ersten Experimente mit dem bewegten Bild. Die oft anspruchsvollen technischen Anforderungen und die fließende Umsetzung der Idee zum Bild, lagen in den Händen von Joachim Löhmann und Peter Jacobi.
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Do., 10.05. / 21 Uhr, Cinema

"Tricks im Süden": Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

Klasse Prof. Gerwin Schmidt - Aktuelle Filme

Typografische Kurzfilme des 4. Semesters Kommunikationsdesign an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart: Im 4. Semester sollen die Studenten bei der Arbeit an typografisch experimentellen Kurzfilmen den Umgang mit der Typografie im bewegten und dreidimensionalen Raum erlernen. Ausgangspunkt ist dabei immer ein Thema, für das die Studenten einen Text mit ca. 50 Wörtern animieren müssen, diese Länge entspricht ungefähr dem Informationsvolumen, das etwa für einen Videoclip oder einen Filmvorspann gestaltet werden muss. Für das Trickfilm-Festival Stuttgart wurden aus drei Projektjahrgängen exemplarische Gestaltungslösungen ausgewählt.

  • Projekt "LaLeLuBlaBla" (10 Kurzfilme):
    Kinderliedpop, selbst gesungen und vertont: die Typofilme fürs Anti-Kinderzimmer.
  • Projekt "3 2 1 Jetzt" (8 Kurzfilme):
    Die Schrift bewegt sich, dreht sich, wird verwackelt, verzerrt, gemalt und gespritzt, wird gebeamt, besungen und verschlungen zu Animationsfilmen vom Countdown... Jetzt.
  • Projekt "The Ego-Song-Contest" (9 Kurzfilme):
    Typografische Videoclips zu selbstkomponierten, -gesungenen und -vertonten Songs zum eigenen Ich. Ich-Pop, Ich-Punk, Ich-Rock und Ich-Schlager eifern um die Gunst des Publikums.

Fr., 11.05. / 15 Uhr, Cinema

FAMU – Prague Film and Television Academy of the Performing Arts
Als älteste Filmschule in Zentraleuropa wurde die Prague Film and Television Academy of the Performing Arts (FAMU) im Jahr 1946 nach dem Ende des 2. Weltkriegs gegründet. Zusammen mit zwei Schwesterschulen – DAMU, der Theaterschule und HAMU, der Musikschule – bildet die Filmschule einen Teil der Prague Academy of the Performing Arts (AMU), einer Institution auf Universitätsniveau die die Abschlussmöglichkeiten zu Promovieren oder als BcA und MgA anbietet. In den zehn unabhänigen Studiengängen Animation, audiovisuelle Studien, Kamera, Regie, Dokumentarfilm, Schnitt, Produktion, Drehbuch, Ton und Fotografie können sich die Studenten für 3-5 Studienjahre für die verschiedenen Abschlüsse einschreiben.
Die Animations-Fakultät der FAMU
Diese Abteilung ist die zweitjüngste der FAMU. Der Studiengang für manuell oder computerproduzierte Animationsfilme entwickelt die Fähigkeiten des künstlerischen Ausdrucks mit allem was dazugehört, wie das Beherrschen der erforderlichen Zeichen- und Puppentrick-Techniken. Das Ausbildungssystem der Animationsabteilung basiert – sowohl aus praktischer wie auch aus theoretischer Sicht – auf dem Wahlprinzip. Deshalb wird dessen Wichtigkeit in den theoretischen Vorlesungen und gleichermaßen in den praktischen Aufgaben deutlich hervorgehoben.
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Sa., 12.05. / 15 Uhr, Cinema

Hochschule Offenburg

DIE MEDIENFAKULTÄT der Hochschule Offenburg befindet sich im idyllischen Rheintal zwischen Karlsruhe und Freiburg unweit von Strasbourg. In den im Jahr 2009 eröffneten neuen Studios für Film/Video, Audio/Sound, Stop-Motion/ Computeranimation und Visual Effects sowie im eigenen Kinosaal wird praxisorientiert gelehrt, gestaltet und produziert. Die Grafik-Werkstatt und das Labor für interaktive Medien suchen neue Wege zu zeitgenössischem Digital Design. DER KÜNSTLERISCHE STUDIENGANG "medien. gestaltung und produktion" (m.gp) bietet ein Refugium für die persönliche und künstlerische Entfaltung Studierender, die Film, Animation und interaktive Medien als Berufsziel haben.

Gestalterische Experimente und deren kritische Reflexion in der Lehre stehen im Mittelpunkt. In den Studios, Laboren und Werkstätten wird im Team gearbeitet. ZIEL VON m.gp ist die interdisziplinäre Bildung sensibler und kreativer Gestalterpersönlichkeiten. Nach einer Aufnahmeprüfung vermittelt m.gp in den ersten drei Semestern konzentriert die Grundlagen von klassischer Animation, Computeranimation und Visual Effekts-Gestaltung. Im fortgeschrittenen Studium kann Animation als Schwerpunkt gewählt werden. Nach sieben Semestern schließt das Studium mit dem Bachelor of Arts ab. IHRE ERSTEN PREISE können die Studierenden auf dem Offenburger Filmfestival SHORTS gewinnen. IM MASTER-STUDIENGANG "Medien und Kommunikation" (MuK) werden Film, Animation, interaktive Medien und Medienkunst als Schwerpunkte vertieft.
INFO: Prof. Götz Gruner, Studiendekan medien. gestaltung und produktion (m.gp), http://mgp.mi.fh-offenburg.de/

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So., 13.05. / 14 Uhr, Gloria 2

Filmakademie Baden-Württemberg: Filmgestaltung 1 & 2

Die Filmgestaltung an der Filmakademie Baden-Württemberg ist ein Studienfach, welches allen Studierenden im Grundstudium zugänglich ist - im ersten Jahr als Pflicht- und im zweiten Jahr als Wahl-Fach.

Die Filmgestaltung an der Filmakademie Baden-Württemberg ist ein Studienfach, welches allen Studierenden im Grundstudium zugänglich ist - im ersten Jahr als Pflicht- und im zweiten Jahr als Wahl-Fach. Experimentieren ist hier nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Ohne die üblichen Vorgaben und Schranken des Marktes vermittelt die Filmgestaltung Denkansätze und Methoden der zeitgenössischen Medien. Die Studierenden entwickeln unter Berücksichtigung vieler formaler - oft unterrepräsentierter - Ansätze Kurzfilme in ungewöhnlichen und einzigartigen Erzählweisen. Dabei kommen sowohl animationstechnische, realszenische als auch experimentelle Spielarten in Mischformen zur Anwendung. Unter diesen Voraussetzungen entstehen jedes Jahr eine ganze Reihe filmischer Schmuckstücke, die durch ihre individuellen Ausdrucksformen bestechen.

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So., 13.05. / 15 Uhr, Cinema

Académie Libanaise des Beaux Arts

Die 1943 gegründete "Académie Libanaise des Beaux Arts", kurz ALBA genannt, ist die erste nationale Hochschul-Einrichtung im Libanon. ALBA zeichnet sich aus durch zahlreiche Partnerschaftsabkommen zwischen verschiedenartig spezialisierten Schulen und diversen Einrichtungen im Ausland, die viele Austauschprogramme für Studenten und Dozenten ermöglichen sowie die Durchführung von internationalen Gemeinschaftsprojekten fördern. Die Ausbildungsphilosophie von ALBA besteht darin, Studenten dazu zu animieren, an semi-professionellen Wettbewerben sowie Hochschulausschreibungen auf internationaler Ebene teilzunehmen. FACHBEREICH WERBUNG UND GRAPHIK Dieser Fachbereich macht es sich zur ambitionierten Aufgabe, sehr kompetente Manager und andere Führungskräfte in den Bereichen Graphik und Kommunikation, Multimedia-Design, Fotografie, Illustration und Comic Design sowie Animation weiterzubilden. Im Bereich Animation konzentriert sich die Ausbildung auf Konzepte für Animationsfilme und deren Umsetzung. Die verschiedenen Techniken und Arbeitsbereiche (2D- und 3D-Animation, Stop-Motion, Drehbuchschreiben, Ton, Montage und Produktion) sind auf die Produktion von Kinofilmen ausgerichtet. Die konzeptionelle Phase wird mindestens genauso hoch gewertet wie die vollständige Beherrschung der einzelnen Techniken. Der Studienplan umfasst drei Jahre für einen BA-Abschluss, von denen zwei Jahre aus der Basis-Ausbildung zusammen mit den Graphikstudenten als Pflichtprogramm bestehen (Zeichnen und Kunstgeschichte). Der Magisterabschluss besteht aus fünf Jahren Universitätsstudium.

http://www.alba.edu/

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So., 13.05. / 17 Uhr, Gloria 2

Filmakademie Baden-Württemberg, Institut für Animation, Visual Effects und digitale Postproduktion

Auch im 20. Jahr ihres Bestehens wird an der Filmakademie Baden-Württemberg nach dem Prinzip "learning by doing" gelehrt und produziert. Die Studierenden lernen, wie man Filme macht, indem sie Filme machen: Sie schreiben Drehbücher, kreieren Sets, führen Kamera oder Regie, erstellen Animationen und Visual Effects, komponieren Filmmusik oder gestalten Sound-Design, Schnitt und Montage. So entstehen jährlich etwa 250 Filme aller Genres, die nicht nur auf Filmfestivals regelmäßig gerne gezeigt werden. Das Studium am Institut für Animation, Visual Effects und digitale Postproduktion dauert 4 ½ Jahre und endet mit dem Diplom der Filmakademie Baden-Württemberg. Einzigartig in Deutschland ist die Zusatzqualifikation zum Technical Directing, die es Informatik-Absolventen ermöglicht, technisches Können mit künstlerischer Gestaltung zu verbinden. Im Zentrum der Ausbildung am Institut stehen Ideenfindung, Konzeption und Design, die Produktion von animierten Kurzfilmen und Visual Effect-Sequenzen für Spiel-, Werbe- und Dokumentarfilme, die Auseinandersetzung mit Echtzeit-Animation und interaktive Medien. Zeichentrick, Sachtrick und Puppentrick stehen ebenso zur Verfügung wie alle gängigen Hard- und Software-Systeme, bis hin zu den neuesten Möglichkeiten zur Herstellung stereoskopischer 3D Filme. Eine Vielzahl von Preisen bei Festivals sowie hervorragende Berufschancen für Absolventen bestätigen dieses Konzept. Die Schulpräsentation beim ITFS 2011 gibt nicht nur einen aktuellen und unmittelbaren Einblick in die unterschiedlichen Möglichkeiten und Facetten des Studiums am Institut, sondern ist gleichzeitig Plattform zur Präsentation der aktuellsten Produktionen durch die betreuenden Dozenten, Institutsmitarbeiter und Teammitglieder. Nicht zuletzt bietet sie Raum für Fragen, Kommentare und Gespräche.

Präsentiert von Marc Lutz und Andreas Hykade

www.animationsinstitut.de 

www.fimakademie.de 

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So., 13.05. / 17 Uhr, Cinema

Moholy-Nagy University of Art and Design, Budapest - MOME
Seit über 132 Jahren hat die MOME eine führende und einflussreiche Rolle in der ungarischen künstlerischen Ausbildungslandschaft. Zum Ausbildungsmodell der MOME gehört ein multi-disziplinäres System, bei dem Theorie und Praxis ineinander greifen. In unserem Programm werden Studenten durch spezielle praxisorientierte Projekte, die den kontinuierlichen Austausch zwischen Studenten und den Fakultäten im Bereich Architektur, Design, Medien und Theorie fördert, an professionelle Methoden zur Problemlösung herangeführt. An der MOME gibt es elf BA- und zwölf MA-Studiengänge, die ein dreijähriges Doktorandenprogramm beinhalten. Am Ende dieses innovativen Systems aus 3+2+3 Jahren besteht für die Studenten die Möglichkeit, zu promovieren oder einen DLA- (=Meister-) Abschluss zu machen.

Studiengang Animation
Seit 1980 bietet die Universität die professionielle Ausbildung im Bereich Animation ("designer-artists") "Designkünstler" an.
Die BA- und MA-Animationskurse der MOME verbinden traditionelle Methoden der Animation mit der Effizienz digitaler Werkzeuge. Während ihres Studiums haben die Studenten in jedem Semester die Möglichkeit eigene Inhalte wie animierte Kurzfilme, TV-Specials, animierte Auftragsarbeiten, interaktive Anwendungen, Spiele, Kommunikations-Tools und andere Formate zu produzieren. Sowohl die traditionellen Animations-Techniken (Puppentrick, Zeichentrick) wie auch die, die in den Neuen Medien zum tragen kommen, werden (interaktive Anwendungen, digitale Animation) spielen in unserem Ausbildungsprogramm eine wichtige Rolle. Diese modularen Programme bestehen aus praktischen Aufgaben, die aufeinander aufbauen und bei denen der kreative Teil über allem steht. Die Studenten lösen die Aufgaben, indem sie zum Regisseur oder "Chefdesigner" werden. Dabei reichen die Aufgaben von der Ausarbeitung eines kreativen Konzepts bis hin zum Überwinden der Hürden, die sich bei der Ausführung ergeben.

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