Bereits zum 10. Mal wurde am Donnerstag, 26 April der Deutsche Animationssprecherpreis vergeben. Den Trickstar für den besten Sprecher in einem Animationsfilm erhält im Jubiläumsjahr 2018 Axel Prahl!
Die Jury überzeugte Prahl, weil er als ehemaliger, liebenswerter Sharky-Sprecher für das Hörbuch nun beim Kinodebüt des Käpt’n Sharky diese Rolle aufgab und den hinterhältigen Piratenschurken Alter Bill synchronisierte und dieser Wechsel mit ausgesprochener Leichtigkeit gelang:

„Dieser Rollentausch gelingt ihm famos! Er findet beim Alten Bill den richtigen Ton zwischen bösartiger Gier und lächerlicher Tollpatschigkeit. Gerade Kinder werden ihren Spaß haben, da das Böse hier immer auch lachhaft und dusselig ist. Der Alte Bill ist eben gerade nicht zum Fürchten, sondern eher ein Fall für die Kombüse! Axel Prahl kitzelt mit seiner Stimme das Spektrum zwischen wildem Aufbrausen und kleinlautem Kuschen heraus. Er zischt, er grummelt, er mäandert, dass der Film allein wegen seiner Stimme ein Genuss ist.“ 

Neben Prahl waren zwei weitere deutsche Schauspielgrößen nominiert: Martina Hill für ihre Synchronrolle der Lucy in  „Ich – Einfach unverbesserlich 3“ und Heino Ferch für die Sprecherrolle im Oscar-prämierten Film „Coco – Lebendiger als das Leben“, in der der renommierte deutsche Schauspieler dem berühmten mexikanischen Musiker und Superstar Ernesto de la Cruz die Stimme leiht. Jochen Kuhn und Eric Hanson erhielten außerdem eine „Special Mention“ für „Painting in Motion“, für die sieben Kurzfilme Kuhns erstmals in englischer Sprachfassungen produziert wurden.

Die beliebte Veranstaltung wurde in diesem Jahr zum fünften Mal gemeinsam mit dem Renitenztheater durchgeführt. Durch den Abend führte Schauspieler und Kabarettist Bernd Kohlhepp zusammen mit Dodokay, Joscha Sauer brachte die Weltpremiere seiner NICHTLUSTIG-Episode mit und Jochen Kuhn präsentierte gemeinsam mit dem amerikanischen Sprecher Eric Hanson eine Livesynchro des Kurzfilms „Sonntag 3“.

1 Kommentar

  1. Alle Nominierten waren absolute Spitze!

    Leider verkommt die Nominierungsveranstaltung immer mehr zur schlechten schwäbischen Comedy.

    H.Thomae

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