Sechs Tage lang die besten Animationsfilme ansehen:
Das on-Demand Programm OnlineFestival+ vom 5. bis 10. Mai 2020 auf OnlineFestival.ITFS.de

Der Bereich OnlineFestival+ wird mit immer mehr Filmen gefüllt, nun schon ca. 200, darunter auch schon neun bestätigte Langfilme! Unter den Langfilmen ist auch eine Europa-Premiere: „A Costume for Nicolas“ von Eduardo Rivero (Mexiko, 2019), aber auch Kultfilme wie der Oscar-nominierte Stop-Motion-Klassiker „Mary & Max“. 

OnlineFestival+ ist die Plattform für alle Animationsfans mit einer Auswahl aktueller Beiträge folgender Wettbewerbe. Besonderes Highlight: Dank zahlreicher Videostatements der Filmemacher*innen bekommen Zuschauer*innen einen Einblick in die Arbeit und nähere Infos zum Film. Bei ausgewählten Kinderfilmen von Tricks for Kids wird zudem medienpädagogisches Begleitmaterial angeboten.

Die Filmprogramme im Überblick:
Internationaler Wettbewerb: künstlerisch hochwertige Animationskurzfilme der letzten zwölf Monate
AniMovie: Langfilmwettbewerb mit international herausragenden Animationsfilmen
Young Animation: Wettbewerb für die besten Kurzfilme von Studierenden
Tricks for Kids: Preis für den besten animierten Kurzfilm für Kinder
Trickstar Nature: internationale Animationskurzfilme, die sich mit den Themen Klimaschutz, Artenvielfalt, Umwelt und Nachhaltigkeit auseinandersetzen
Außerdem werden Animationsfilme aus den Rahmenprogrammen Best of ITFS und Panorama zu sehen sein.

Dieser Zugang zum OnlineFestival+ kostet einmalig 9,99€ und kann ab dem 5. Mai auf OnlineFestival.ITFS.de gekauft werden. Der Zugang endet am 10. Mai mit dem Festival. 


Internationaler Wettbewerb
Die internationale Bandbreite der Kurzfilme sowie die Themenvielfalt spiegelt das gewohnt qualitativ hochwertige Programm des ITFS wider: Von Tomek Popakul mit „ACID RAIN“ (Polen, 2019), das Colectif Illlogic mit „Maestro“ (Frankreich, 2019), über renommierte Studios wie Tumblehead Animations mit „Tales from the Multiverse“ (Magnus Møller, Mette Tange, Peter Smith, Dänemark, 2019), bis hin zu bekannten Größen wie Konstantin Bronzit mit „He can’t live without cosmos“ (Russland, 2019) – der Internationale Wettbewerb glänzt durch künstlerisch wertvolle und unterhaltsame Animationskurzfilme.
>> Zum Videostatement von Peter Smith mit Filmausschnitt „Tales from the Multiverse“ auf Youtube 
>> Zur Filmliste


AniMovie Wettbewerb und weitere Langfilme
Unter den Langfilmen ist ist auch eine Euopa-Premiere bestätigt: „A Costume for Nicolas“ / Regie: Eduardo Rivero (Mexiko, 2019, 83 Min), über einen zehnjährigen Jungen mit Down-Syndrom, dessen Mutter jedes Jahr ein Kostüm zu seinem Geburtstag machte – bis sie starb. Und so kam Nicolas zu seinen liebevollen Großeltern  und seinem Cousin David. Diese magischen Kostüme soll Nicolas schon bald dazu nutzen, in einem Abenteuer seinen Cousin vor seinen Alpträumen und ein ganzes Königreich vor dem Chaos zu bewahren.


„Zero Impunity“ / Regie: Nicolas Blies und Stéphane Hueber-Blies (Frankreich / Luxemburg, 2018, 92 min) aus dem AniMovie Wettbewerb 2020: Ein animierter künstlerischer Dokumentarfilm und ein Aufruf, der wachsenden globalen Bewegung beizutreten, die keine Toleranz für sexuelle Gewalt in Kriegsgebieten auf der ganzen Welt duldet – inklusive Syrien und der Ukraine, auf dem afrikanischen Kontinent und in den USA. Zero Impunity zeigt inspirierende Opfer, Sozialarbeiter*innen und Aktivist*innen rund um den Globus, die den Mut haben sich zu engagieren, Widerstand zu leisten und andere zu mobilisieren. Diese Geschichten konfrontieren uns mit den schrecklichen Mechanismen internationaler Institutionen und uralten Kriegs- und Verhörmethoden. Ein Film über Liebe, das Leben und Humanität.
>> Zum Videostatement der Filmemacher auf Youtube

 


„Marona’s Fantastic Tale“ / Regie: Anca Damien (Rumänien, Frankreich, Belgien, 2019, 92 Min.) ebenfalls aus dem AniMovie Wettbewerb 2020 über Marona, ein Mischlingshund, die von einem Auto angefahren wurde. Sie befindet sich immer noch im Schockzustand, als sie spürt wie ihre Seele langsam aufsteigt und ihren Körper verlässt. Sie sieht Autos vorbeirasen und über ihren leblosen Leib streifen, während Solange, ihr aktuell letztes Frauchen, ihretwegen Krokodilstränen vergießt.

 


Ein echter Kultfilm ist der Langfilm „Mary & Max“ von Adam Elliot (Australien, 2008, 92 Min) als Mischung aus „Wallace & Gromit“ und „Harold & Maude“ durchaus passend beworbener Knetanimationsfilm, der auch bei OnlineFestival+ zu streamen sein wird. Mit Witz und Warmherzigkeit sowie einem scharfen Auge fürs Detail wird die Geschichte zweier zutiefst trauriger Figuren erzählt, die durch die Freundschaft zueinander Freude am Leben finden.

 


Der handgezeichnete Animationslangfilm “Ethel and Ernest” (Roger Mainwood, UK 2016,94 Min, nominiert für AniMovie ITFS 2017) basiert auf dem Buch des renommierten britischen Autors und Illustrators Raymond Briggs und erzählt die wahre Geschichte von Briggs’ Eltern Ethel und Ernest – zwei ganz normalen Londonern, die in einer Zeit außerordentlicher Ereignisse und gesellschaftlicher Umwälzungen leben. Von den 1920ern mit ihrer sozialen Schichtung, bis hin zur Mondlandung im Jahr 1969, zeigt der Film entscheidende Momente des 20. Jahrhunderts.

 

 


Der Film “Wrinkles” / Regie: Ignacio Ferreras (Spanien 2011, 90 Min AniMovie Gewinner ITFS 2012) ist ein mitreißendes Porträt der Freundschaft zwischen Emilio und Miguel, zwei älteren Herrschaften, die in ein Pflegeheim abgeschoben wurden. Der Neuzugang Emilio hat Alzheimer im Anfangsstadium und wird von Miguel und dessen Kollegen davor bewahrt, im gefürchteten obersten Stockwerk des Heims zu landen. Ihr wilder Plan verleiht ihrem sonst so drögen Alltag einen gehörigen Schuss Humor und Zärtlichkeit.


AniMovie Gewinnerfilm von 2016 “Psychonauts, the forgotten children” / Regie: Pedro Rivero, Alberto Vázquez (Spanien 2015, 75 Min) erzählt von Birdboy und Dinky, zwei Jugendliche, die sich nach einer Naturkatastrophe zur Flucht von ihrer Insel entschlossen haben: Birdboy’s Plan sieht vor, sich einfach komplett zurückzuziehen. Dinky dagegen tritt die Flucht nach vorn an und will zu einer gefährlichen Reise aufbrechen – in der Hoffnung, dass Birdboy sie doch noch begleitet.

 


Der AniMovie Gewinnerfilm von 2015 “Johan und der Federkönig“ (Beyond Beyond) / Regie: Ebsen Toft Jacobsen (Schweden, Dänemark 2014, 78 Min, Deutsche Fassung, empfohlen ab 6 Jahren) über Johan, der so lange er sich erinnern kann, er und sein Vater am Meer lebten. Zumindestseit er drei war und seine Mutter verschwand. Johann kann gut tauchen und ist ein begabter Mechaniker. Er hilft seinem Vater dabei, das Schiff zu reparieren. Eines Tages erhält Johan einen Notruf über das Radio mit einem Hinweis auf das Verbleiben seiner Mutter…


Kostenlos im Live-Stream auf OnlineFestival.ITFS.de am 7. Mai (Focus France ab 20 Uhr) zeigen wir „A Monster in Paris“ / Regie: Bibo Bergeron (Frankreich, 2011, 90 Min, Deutsche Fassung) über ein seltsames Geschöpf, das Paris des Jahres 1910 in Angst und Schrecken versetzt. Schuld daran sind Emile, ein schüchterner Filmvorführer, und der durchgeknallte Erfinder Raoul. Sie haben das Wesen versehentlich erschaffen. Also begeben sich die beiden Freunde auf Monsterjagd, um ihren Fehler wieder gut zu machen. Während ihres überraschungsreichen Abenteuers machen sie die Bekanntschaft der schönen und warmherzigen Sängerin Lucille.


Young Animation – die nächste Generation der Amimationsfilmszene
Von Südafrika, über China, Japan über USA und Europa: Ca. 60 Filme von Studierenden aus der ganzen Welt zeigen das Spektrum des aktuellen Animationsfilmschaffens. 
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Tricks for Kids – Animationsfilme für Kinder
Ob Ron Dyens‘ „Melting Heart Cake“ (Frankreich, 2019) oder  Verena Fels’ „Tobi and the Turbobus“ (Deutschland, 2019) die Wettbewerbskategorie „Tricks For Kids“ lässt die Herzen von Animationsfilmfans – ob jung oder alt – höherschlagen. Zu ausgewählten Filmen wird medienpädagogisches Begleitmaterial angeboten.
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Trickstar Nature – Filme für die Umwelt und Natur
In der neuen Wettbewerbskategorie „Trickstar Nature“, in der Filme gezeigt werden, die sich mit Umwelt und Natur befassen, sind bekannte Studios wie Folimage mit „Northern Lights“ (Frankreich, Schweiz, 2019) oder der Kurzfilm POLARBARRY-LET’S BREAK THE ICE!!-VLOG#207 von Wouter Dijkstra (Niederlande, Großbritannien, 2019) >> Zum Videostatement des Filmemachers mit Filmausschnitt auf Youtube
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Dieser Zugang zum OnlineFestival+ kostet einmalig 9,99€ und kann ab dem 5. Mai auf OnlineFestival.ITFS.de gekauft werden. Der Zugang endet am 10. Mai mit dem Festival.

6 Kommentare

  1. Habe ein Ticket Festival+ gekauft, kann mich aber nicht einloggen (Time out). An unseren DSL-Zugang liegt’s nicht (35 MB/Minute). Was tun?

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